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Manta-A

Im Herbst 1970 wurde der Opel Manta der Öffentlichkeit vorgestellt, wenige Wochen darauf folgte die technisch eng verwandte Limousine Ascona. In den fünf Jahren, während der die erfolgreichen Mittelklasseautos von Opel eine Produktionsziffer von bis heute insgesamt 1,2 Millionen Einheiten erreichten, stellten sie bereits die Richtigkeit ihrer zukunftsorientierten Konzeption unter Beweis. Wenn sie nun nach Jahren der Modellkonstanz durch gleichnamige Nachfolger abgelöst werden, dann nicht, weil jenes Konzept etwa veraltet wäre. Im Gegenteil.

Die beiden neuen Modellreihen Ascona und Manta bieten kompakte, fahrsichere, komfortable und wirtschaftliche Automobile. Die lange Zeit von fünf Jahren seit der Erstvorstellung erlaubte den Opel-Technikern und Designern eine kontinuierliche Verbesserungs- und Verfeinerungsarbeit, die nicht überstürzt geleistet werden musste. Das Ergebnis ist die Optimierung des in seinen Grundzügen übernommenen erfolgreichen Konzepts. Die bemerkenswertesten Fortschritte fielen dabei auf dem Gebiet des Komforts an, der neue Maßstäbe setzt.

Vor allen Dingen geschah diese spürbare Anhebung des Komforts nicht etwa auf Kosten der Fahrsicherheit, oft notwendiger Kompromiss bei der Fahrwerksentwicklung. Weitere Verbesserungen betreffen die Raumökonomie, die Unfallsicherheit, die Wirtschaftlichkeit und das verkehrsgerechte Leistungsniveau. Dank der ganz nach aerodynamischen Karosserie wurde beispielsweise der Ascona 1,9 S 
um 7 km/h schneller, der Kraftstoffverbrauch sank. Die wirtschaftlichen und bewährten Motoren wurden beibehalten, aber auch hier gab es Verbesserungen. Selbstverständlich ist deren Auslegung auf den bleiarmen Kraftstoff von 1976.

Neue Technologien bei der Entwicklung, teils von der Raumfahrtindustrie übernommen, aber auch die durch die bessere wirtschaftliche Situation in den letzten Jahren gestiegenen Ansprüche der Käufer haben die Entwicklung der beiden Neuen maßgeblich beeinflusst. Sie sind innen wesentlich größer geworden und jetzt selbst für größere Familien bestens tauglich. Und sie bieten von Haus aus eine gediegene, reichhaltige Grundausstattung. Neue Käuferkreise dürften mit ihnen erschlossen werden.

Jedes der Fahrzeuge beider Modellreihen stellt einen hohen Gegenwert dar. Dazu gehören nicht nur aktuelle Technik und ein hohes Ausstattungsniveau, sondern auch schwer fixierbare, aber schwerwiegende Vorzüge wie Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit, verbunden mit einer Garantie von einem Jahr ohne Kilometerbegrenzung, geringe Reparaturkosten und günstige Kasko-Einstufungen.

Jedoch wurde die Produktion des Manta-A für den 1975 folgenden Manta-B eingestellt.