technische Daten Die Motoren Die Aerodynamik I Die Aerodynamik II


Der Calibra ist ein Windkanalauto. Mehr als 2000 Stunden verbrachten die Designer des Calibra in verschiedenen europäischen Windkanälen. Schönheit allein macht schließlich noch kein Auto. Das Ergebnis dieser aufwendigen Arbeit ist ein neuer Weltrekord. Ein Luftwiderstand ab 0,26 (je nach Rad-/ Reifenkombination) ist der niedrigste aller Serienfahrzeuge überhaupt. Und dies ist ein Wert, der ehrlicher ist als alle bisher ermittelten, denn es wurde ein spezielles Verfahren entwickelt, um die Verhältnisse auf der Strasse noch perfekter zu simulieren.

Sichtbares Ergebnis sind elastische Spoilerecken unterhalb der Stossfänger und seitliche Schweller. Sie leiten den Fahrtwind gezielt am Unterbau vorbei und verbessern die Aerodynamik erheblich. Ihr elastisches Material macht sie unempfindlich gegen mechanische Beanspruchungen wie Steinschlag, und für Reparaturzwecke sind sie problemlos abnehmbar. Flächenbündige Scheiben und ohne sichtbare Fugen integrierte Stoßfänger sind weitere Beispiele für die aufwendige Arbeit der Opel-Techniker und -Ingenieure. Aufgrund dieser unerreichten aerodynamischen Qualitäten des Calibra wurde nicht nur der Kraftstoffverbrauch spürbar gesenkt, man erreichte auch einen sehr niedrigen Auftriebswert an der Hinderachse - übrigens ohne einen erforderlichen Einsatz eines Heckspoilers. Die Folge: Bis zur Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h beim Calibra turbo zeichnet sich der Calibra durch sehr gute Fahreigenschaften aus.

Die keilförmige Aerodynamik mit neuartigen Ellipsoid-Scheinwerfern, flächenbündigen Scheiben und integrierten Stoßfängern ohne sichtbare Fugen fielen auch bei Design-Wettbewerben auf. Weit öffnende Türen sollten einen bequemen Ein- und Ausstieg garantieren. Vier Personen samt Gepäck fanden ausreichend Platz.